THEATER I "ES IST ZEIT"

THEATER I "ES IST ZEIT"
Bild: KI-generiert

Ein Theaterabend über Erinnerung, Verantwortung und die Fragilität unserer Demokratie

Premiere: 24.04 um 19:00 Uhr | weitere Vorstellungen: 25.04 um 19:00 Uhr & 26.04. um 16:00 Uhr | Ort: Werkraum Karlsruhe, Alter Schlachthof 1a, 76131 Karlsruhe | Eintritt: Regulär 15,00 €/ Ermäßigt 8 €/ Kartenvorverkauf: https://tickets.werkraum-karlsruhe.org/werkraum-karlsruhe/es-ist-zeit/

Zwei Frauen aus zwei Generationen erzählen die Biografie einer Frau von den 1940er-Jahren bis heute. Ein Abend über Zeit, Reifung und menschliche Verantwortung.

In dem Theaterstück „Es ist Zeit“ stehen zwei Frauen gemeinsam auf der Bühne und nehmen das Publikum mit auf eine eindringliche Reise durch über acht Jahrzehnte deutscher Geschichte – erzählt aus einer weiblichen Perspektive. Der Text stammt von einer 85-jährigen Autorin aus Karlsruhe, die selbst Teil des Ensembles ist.

Ausgangspunkt ist eine Situation von erschütternder Aktualität:
Nach einer rechtsextrem motivierten Demonstration liegt die Protagonistin schwer verletzt in der Notaufnahme. Von dort aus entfalten sich Rückblenden, Erinnerungen und innere Dialoge, die ihr Leben von den 1940er-Jahren bis heute nachzeichnen. Persönliche Erfahrungen von Gewalt und Anpassung, Aufbruch und Widerstand verbinden sich mit großen gesellschaftlichen Fragen.

„Es ist Zeit“ erzählt von Sterblichkeit und Erinnerung, von biografischer Prägung und kollektiver Verantwortung. Das Stück fragt danach, wie Demokratie erlebt, verteidigt – und auch gefährdet wird. Es macht spürbar, wie eng persönliche Lebensgeschichten mit politischen Entwicklungen verwoben sind und wie zerbrechlich demokratische Errungenschaften sein können.

Ein intensiver Theaterabend, der berührt, aufrüttelt und zum Weiterdenken einlädt.

Text: Sigrid Kleinsorge und Frauke Oberländer
Regie: Jürgen Sihler
Schauspiel: Sigrid Kleinsorge und Frauke Oberländer
Video / Projektionen:  Jasmin Börsig


Das Theaterprojekt "Es ist Zeit" wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V., gefördert durch die Stadt Karlsruhe und gefördert durch private Spenden.